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01 Aug
01Aug

Vor zwei Jahren haben warnten mehr als 11.000 Wissenschaftler (auch aus Deutschand), in einer gemeinsamen Erklärung vor dem weltweiten "Klima-Notstand".  Unsägliches Leid sei nicht mehr zu verhindern, wenn sich das menschliche Verhalten beim Treibhausgasausstoß und anderen den Klimawandel begünstigenden Faktoren nicht grundlegend und anhaltend verändere – hieß es schon damals. Co-Autor Thomas Newsome von der University of Sydney stellte schon 2019 fest, dass Wissenschaftler eine moralische Pflicht hätten, die Menschheit vor jeglicher katastrophaler Bedrohung zu warnen. Gut, die Wanung ist ausgesprochen. Was ist umgesetzt?  Veränderungen wurden vor allem in sechs Bereichen gefordert:

  •      Umstieg      auf erneuerbare Energien,      
  •      Reduzierung      des Ausstoßes von Stoffen wie Methan und Ruß, 
  •      besserer      Schutz von Ökosystemen wie Wäldern und Mooren,      
  •      Konsum      von mehr pflanzlichen und weniger tierischen Produkten,      
  •      nachhaltige      Veränderung der Weltwirtschaft und      
  •      Eindämmung      des Anwachsens der Weltbevölkerung.

2021 wurde diese Forderung nun mit deutlicher Vehemenz wiederholt: SOFORTIGE Veränderungen werden verlangt. Im Fachjournal »BioScience« veröffentlichten Artikel der Wissenschaftler steht klar, dass Veränderungen dringlicher denn je sind, um das Leben auf der Erde zu schützen, Zum Zeitpunkt ist der globale Verbrauch natürlicher Ressourcen Schätzungen zufolge wieder etwa auf das  Niveau von vor dem Beginn der Coronapandemie geklettert. Und was nun? Warten wir, wartet die Politik auf den nächsten Dringlichkeitsappel, der dann 2023 publiziert wird? Was tust du in deinem Leben, um dich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen?


MF

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