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02 May
02May

Die Salutogenese stellt sich nicht die Frage, was uns krank macht, sondern was uns gesund erhält. Im Mittelpunkt der Überlegungen von Aaron Antonovsky, einem Medizinsoziologen, stehen Gesundheit und Prävention. Seit Mitte der 1990er Jahre hat sein Konzept weite Verbreitung gefunden und wurde insbesondere in den 2010 z.B. von Alexa Franke weiter ausgeführt. Diese Gesundheit wird von in der Person liegenden Ressourcen ermöglicht. Autonomie und Eigeninitiative als in uns liegende Ressourcen haben auf unsere Gesundheit großen Einfluss. So entsteht ein tiefes Kohärenzempfinden und wir können den Herausforderungen im Leben trotzen.

Der uns durch die Stromschnellen des Lebens tragende Kohärenzsinn umfasst

  1.  Verstehbarkeit der eigenen Person und der Umwelt (comprehensibility)      
  2.  Gefühl von Bedeutsamkeit oder Sinnhaftigkeit (meaningfulness)      
  3.  Handhabbarkeit und Bewältigbarkeit (manageability)

Im Kleinen gehört auch dazu, sich immer wieder selbst regulieren, sich „erden“ zu können. Im Alltag ist dies von großer Bedeutung, damit sich die Stressereignisse nicht immer weiter akkumulieren, bis es im schlimmsten Fall zum Burnout kommen kann.

Ich beispielsweise mag es sehr, nach einem langen Arbeitstag mein Rad zu schnappen: Ich radle dann am Fluss entlang zum nahegelegenen See, setze mich ans Ufer und schaue zu, wie die Abendsonne die kleinen Wellen zum Leuchten und Funkeln bringt. 


MF

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